DIE GERECHTEN

nach Albert Camus

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mit
Jürgen Beck-Rebholz
Michaela Conrad
Michaela Ehinger
Axel Gottschick
Bettina Kaminski
Hans-Peter Schupp

Inszenierung: Reinhard Hinzpeter
Bühne: Gerd Friedrich
Licht: Oskar Bosman

"Natürlich. Weil niemand begreift, daß wir keine Wahl haben. Siegen oder untergehen."

Die Frage, der Albert Camus in seinem 1949 in Paris uraufgeführtem Stück nachgeht, ist vermutlich so alt wie die Politik selbst. Ist Gewalt ein Mittel, um eine bessere Welt herzustellen ? Darf man einzelne, dem Leben vieler zuliebe töten? Und wer entscheidet, ob das angewandte Mittel recht ist ? Der moderne, demokratisch geprägte Mensch wähnt sich über solche Fragestellungen selbstverständlich erhaben. Er errichtet Sockel für die Stauffenbergs von gestern und heute und schüttelt angewidert und voller Angst den Kopf über die Selbstmordattentäter von heute. So hat alles seine Ordnung und man ist vorallem eins: auf der richtigen moralischen Seite. Aber - ist es wirklich so einfach ?

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