RABENKIND
von Bert Strebe

Inszenierung: Reinhard Hinzpeter
Ausstattung: Gerd Friedrich
mit Neda Rahmanian und Babette Winter

Fotos
Pressestimmen
Interview mit dem Regisseur Reinhard Hinzpeter


ZUM STÜCK: Alexa J., 21 Jahre, alkoholkrank, ließ ihre dreijährige Tochter Cora verhungern.
- Nach 3 Jahren im Gefängnis kann sie noch immer nicht der Wahrheit ins Gesicht sehen und
flüchtet sich in die Wahnvorstellung: ihr Kind lebt, und sie wohnt mit ihm nach wie vor in
der kleinen, dunklen Wohnung mit Spinnweben und Fliegendreck.

Zug um Zug lässt "RABENKIND"- Autor Bert Strebe die desolate Welt der Alexa J. entstehen
und schafft es, durch die suggestive Dichte seiner Sprache den Zuschauer in diese Welt
hineinzuziehen und sich den wirren Gefühlen und Phantasien Alexas zu überlassen. Das
Sozialdrama verwandelt sich in ein Traumspiel, in dem der Kindsmörderin eine
geheimnisvolle Unbekannte erscheint. Wie durch ein Fegefeuer führt diese Andere
die sich wehrende Alexa durch das Labyrinth ihrer inneren und äußeren Verwahrlosung.


ZUM AUTOR: Bert Strebe arbeitet als Redakteur in Hannover und schreibt Lyrik, Prosa
und szenische Texte. Von ihm erschienen sind bereits die Gedichtbände ZWISCHENWASSER (1999)
und KATZENLICHT(2002).Im Deutschlandradio Berlin wurde 2002 sein Hörspiel DIE INNENSEITE
DES WASSERS gesendet.RABENKIND ist sein erstes Theaterstück.